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Ist die Arbeit eine Notwendigkeit? Oder eine Last? Oder eine Last, die wie eine Notwendigkeit aussieht? Wird sie einem fehlen? Vor allem: Wird man ihr fehlen? Oder wird alles reibungslos laufen und man wird nicht vermisst? Ich werde jetzt jedenfalls die kürzeste Verbindung zwischen zwei Gehältern antreten: den Urlaub. 

Ein rumänischer Mann – wegen Mordes zu 20 Jahren Haft verurteilt – hat sich nun wehren wollen. Wie dpa berichtet, hat er Gott verklagt,

Klassenfahrt, Teil II. Damit sich diese Geschichte nicht verflüchtigt, wird nun das Versprechen eingelöst.

Gerade hatten sie noch die verschiedenen Suchtarten im Unterricht behandelt – schon sind sie unartig: Die Schüler einer 9. Klasse haben sich – und jetzt kommt’s! – auf einer Klassenfahrt heimlich Alkohol beschafft. Bier und Wodka! Einige haben ihn sogar getrunken, viele genippt, 11 von 24 Schülern haben die Gelegenheit nicht genutzt. Warum käme so ein Artikel niemals in die Zeitung? Sie haben kein Flatrate-Saufen veranstaltet, keine Lehrer verprügelt. Sie sind gewöhnliche Schüler, an einem gewöhnlichen Gymnasium in Berlin-Mitte, die einfach gewöhnliche Reflexe bedient haben. 

Die Scorpions sind wieder da. Ohne Schmusenummern, ohne Orchester, ohne Kuschelrock. Und erste Kritiker freuen sich über harte Riffs, quirlige Gitarrenläufe und schräge Gesangslinien.

Eine russische Sojus-Rakete mit drei Astronauten an Bord hat am Mittwoch erfolgreich an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Aber auf der Strecke Berlin-Leipzig-Nürnberg-München fahren nicht alle ICEs – jeder zweite Zug fällt aus. Diese beiden Meldungen sind irgendwie typisch für Weihnachten: Ganz unglaubliche Dinge können passieren, ganz gewöhnliche gelingen nicht.

Das ist das Ende. Am Montag fuhr ich in die Werkstatt, um Bremsflüssigkeit auffüllen zu lassen. Ich verließ das Autohaus mit einem Kostenvoranschlag von 1200 Euro.

Es gibt viele Dinge, die gesammelt werden können: Antiquitäten und Happy Hippos, Gemälde und Comics, Aktien und Wertpapiere. Seit einiger Zeit gibt es auch diese Sammel-Leidenschaft: Freunde! Am schnellsten bekommt man sie wohl bei myspace.com.

Diese Woche am Briefkasten: Oh wie nett – jemand schickt Grüße! Ach wie schade – er hat vergessen, seinen Namen drunter zu setzen!