Hörbücher

Gerade werden auf der ITB Berlin äußerst exotische Reiseziele beworben. Da ist mitunter Furchtlosigkeit gefragt. Doch Uli Hannemann war längst mutig: Er traute sich nicht nur, nach Mallorca zu reisen, er gibt es auch offen zu.

"Neue Zwiegespräche mit Gott": Endlich redet Ahne wieder mit Ihm

Mit seinem neuen Buch "Weltall. Erde. Mensch." serviert uns Jochen Schmidt kleine Unzulänglichkeiten aus dem Alltag

Jochen Schmidt zieht aus falschen Voraussetzungen die richtigen Schlüsse.

Es gibt Menschen, die stehen auf der Sonnenseite des Lebens - und es gibt Menschen wie Robert Naumann.

Gerade wartet eines seiner Schäfchen auf Hartz IV. Doch Gott wundert sich: Warten auf Hartz IV? Dit jibt's doch schon 'ne ganze Weile?
Das Schäfchen heißt Ahne, ist gelernter Offset-Drucker aus Berlin-Buch und hat nun genug Zeit mit Gott über die Welt zu philosophieren.

Der gewöhnliche Mensch ist geschwätzig - aber oft zu träge, selbst zu denken. Da schaudert's den Intellektuellen. Damit ihnen die Freude an der gebildeten Auseinandersetzung nicht vergeht, befleißigen sie sich seit jeher rastlos an Behauptungen. Dazu brauchen sie keine Wahrheit, keine Logik - nur den Triumph im Wortgefecht. Wie Arthur Schopenhauer, die fleischgewesene Eitelkeit des 19. Jahrhunderts.

Eine brillante Idee: Elf Schriftsteller tragen ihre persönlichen Wahrnehmungen zu weltberühmten Gemälden vor. So hat man Bilder noch nicht gehört!

Er war ein Asthmatiker, der sich gern mit Zigarre zeigte. Ernesto Guevara ließ sich von keinen Umständen abhalten.

Fidel Castro ist zweifellos der größte Bewunderer von Fidel Castro.

"Ein großer Teil meiner Jugend war davon geprägt, darauf zu warten, dass die Welt in Stücke bricht." Isabel Allende erzählt in ihrer Beinahe-Biografie, wie das Abenteuer Sozialismus in Chile mit dem Putsch am 11. 9. 1973 sein tragisches Ende fand.

Noch ein bis zwei Stunden, dann wird er sterben. Jossel Rakover, 43 Jahre alt, verlor seine Frau und seine sechs Kinder - sie hatten die "unglückliche Ehre, Juden zu sein".

"Lieber Verehrtester" - so beginnen die Briefe, in denen kaum geliebt oder verehrt wird. Geschrieben von einer Frau, die sich kaum beeindrucken ließ und nur wenigen auf Augenhöhe begegnete. "Ich will verstehen" heißt das Hörbuch, das die Briefe von Hannah Arendt (aus New York) an den Philosophen Karl Jaspers dokumentiert.

Taxi fahren: Dollar vier. Essen gehen: Dollar dreißig. Dass ein vermögender Mann wie Andy Warhol solche Dinge seinem Tagebuch anvertraut, hat nur einen Zweck: den Steuerprüfern Rechenschaft ablegen zu können. Das wird zumindest am Anfang behauptet, 1976.

Daniel Kehlmann - der erfolgreiche und überaus begabte Schriftsteller - ist gerade 31 Jahre jung und schon fünf Romane alt. Daher mag sein Interesse für Genies rühren; jedenfalls inszeniert er in "Die Vermessung der Welt" eine Begegnung zwischen Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß.

Was für ein Untergang: Frank Schätzing begibt sich in die Meere, um den Ursprung des Lebens zu erkunden. Und wir erfahren, dass die Entwicklung der Natur gar kein Missverständnis ist.