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PR bedeutet Public Relations. Und Öffentlichkeitsarbeit ist oft harte Arbeit. So versuchen PR-Agenturen oft mit allen Mitteln, Aufmerksamkeit zu erregen.

Noch 60 Zigaretten bis zum neuen gesetzlichen Rauchverbot. 

Kürzlich war ich in Mumbai. Ich habe mich wahnsinnig auf Indien gefreut, also schrieb ich noch einen letzten Blog (zu Eva Herman), packte meine Koffer und hatte – wie ein Teil der Reaktionen später zeigte – guten Grund, mal wieder über den Tellerrand zu schauen und Deutschland rechts liegen zu lassen.

Nun geht eine Woche der Verbote zu Ende. Es ging um das Verbot von Alkopops für Jugendliche. Um das Verbot der Tierversuche mit Menschenaffen. Um das Handy-Verbot für Terrorverdächtige. Um das Verbot, Flüssigkeiten im Handgepäck bei Flugreisen mitzuführen. Natürlich um das Rauch-Verbot. Und zum Glück immer noch um das NPD-Verbot.

Man hört ja so vieles. Bei uns um die Ecke hat ein Thai-Massage-Salon eröffnet.

Nach den Übergriffen auf acht Inder in Mügeln ruft die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Maria Böhmer (CDU) die Deutschen zu mehr Zivilcourage auf. „Wir brauchen nicht mehr Geld, sondern mehr Zivilcourage“, meint auch CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla. Niemand kann sich seine Beschützer aussuchen. Aber, Hand aufs Herz, es fällt mir schwer, mir vorzustellen: wie Frau Böhmer sich in den prügelnden Mob begibt oder wie Herr Pofalla sich gewaltsuchenden Neonazis in den Weg stellt. 

Im letzten Blog habe ich versprochen, mitzuzählen, wie viele Kollegen mir wieder einmal sagen werden, dass „ich ganz schön braun geworden' sei im Urlaub.
Also:

Ist die Arbeit eine Notwendigkeit? Oder eine Last? Oder eine Last, die wie eine Notwendigkeit aussieht? Wird sie einem fehlen? Vor allem: Wird man ihr fehlen? Oder wird alles reibungslos laufen und man wird nicht vermisst? Ich werde jetzt jedenfalls die kürzeste Verbindung zwischen zwei Gehältern antreten: den Urlaub. 

Ein rumänischer Mann – wegen Mordes zu 20 Jahren Haft verurteilt – hat sich nun wehren wollen. Wie dpa berichtet, hat er Gott verklagt,

Die Scorpions sind wieder da. Ohne Schmusenummern, ohne Orchester, ohne Kuschelrock. Und erste Kritiker freuen sich über harte Riffs, quirlige Gitarrenläufe und schräge Gesangslinien.

Eine russische Sojus-Rakete mit drei Astronauten an Bord hat am Mittwoch erfolgreich an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Aber auf der Strecke Berlin-Leipzig-Nürnberg-München fahren nicht alle ICEs – jeder zweite Zug fällt aus. Diese beiden Meldungen sind irgendwie typisch für Weihnachten: Ganz unglaubliche Dinge können passieren, ganz gewöhnliche gelingen nicht.

Das ist das Ende. Am Montag fuhr ich in die Werkstatt, um Bremsflüssigkeit auffüllen zu lassen. Ich verließ das Autohaus mit einem Kostenvoranschlag von 1200 Euro.

Diese Woche am Briefkasten: Oh wie nett – jemand schickt Grüße! Ach wie schade – er hat vergessen, seinen Namen drunter zu setzen!